Man kann als Macuser gar nicht anders, als sich auf dem mac at camp wie zu hause zu fühlen. Es fängt damit an das man herzlich begrüßt wird und willkommen geheißen wird, als wäre man nie woanders gewesen. Man spricht mit Leuten, die man zuvor noch nie gesehen hatte, wie mit guten Bekannten.
Es gibt niemanden auf dem mac at camp der nicht alles in seiner Macht stehende tuen würde um einem bei einem Problem zu helfen. Und am Ende des Camps ist man nicht nur schlauer sondern man nimmt auch noch neue Freunde im Herzen mit nach Hause und hofft auf ein baldiges Wiedersehen. Das ist mac at camp.
In diesem Jahr habe ich zweimal “mac at mamp” besucht. Im Mai 09 in Bielefeld und im August 09 in Naumburg (Saale).
Zwei völlig verschiedene MAC Treffen denen ich, wenn ich mich entscheiden müßte, beiden den Vorzug gäbe.
Während Bielefeld einen eher nüchternen Kongress Charakter hatte, mit hochkarätigen Workshops, hatte Naumburg eher den Charme eines BarCamps.
Eine Menge Tipps & Tricks habe ich bei beiden Veranstaltungen mitgenommen.
Der geneigte infizierte Mac User ist bekanntermassen ein aufgeschlosserer Zeitgenosse, so dass ich glaube das sich aus den vielen Kontakten auch ein paar Freundschaften entwickeln.
So,… freue ich mich bereits jetzt auf das nächste Jahr – möglicherweise wieder an beiden Tatorten.
Diesmal war das mac at camp wieder eine absolut tolle Sache!! Vier Mal wurde bisher ‘mac at camp’ veranstaltet und ich bin zum 4. Mal hier gewesen.
Es passte wieder alles: allein die herzliche Begrüßung, man kennt sich nun seit Jahren. Die Planung und Organisation ist immer perfekt (es muss ja in der Herberge einiges umgebaut und installiert werden).
Und in Anbetracht der lockeren und gemütlichen Atmosphäre waren die Teilnehmer alle gut drauf. Es hat mir echt Spaß gemacht. Die Workshopthemen gefielen mir und ausnahmslos alle Dozenten waren klasse. Gegenüber den Vorjahren hat sich gezeigt, dass die Ausdehnung der Seminare auf bis zu 3 Stunden eine gute Idee ist, sowohl für die Dozenten wie auch Teilnehmer, so ließ sich ein Thema ausschöpfender erklären.
Und gerade das Community-Gefühl kam wieder echt durch. Auf der Terrasse wird viel gelacht, gesurft, getwittern und diskutiert. Auch sei erwähnt, dass es in diesem Jahr bei der Tombola KEINE Nieten gab, es also zu jedem Los ein Gewinn gab! Bei den Hauptpreisen ging es sogar von externen Festplatten bis zu iPods.
Abschließend will ich die Herbergsbesatzung loben, die immer nett, freundlich und hilfsbereit ist und ihren ‘Laden’ im Griff hat. Ebenso wie wir sind sie bis spät in die Nacht aktiv.
Ich werde es mir also auch nächstes Jahr nicht nehmen lassen, in Naumburg einzulaufen. Beim 5-Jährige Jubiläum will ich dabei sein.
Als ich wieder zu Hause angekommen bin, war es wieder da: Das Nachklingen der Stimmung aus dem Camp. Ich saß im Auto, die Ausrüstung noch verstaut, wollte den Schritt in den Alltag nicht tun, sitzenbleiben in der kleinen, von mir mitgebrachten Welt aus Naumburg.
Der Abschied von den Freunden in Naumburg fiel schwer. Ich fand immer noch etwas, was zu tun ist, um die Abfahrt so lange wie möglich hinauszuzögern, oder dem einen oder anderen über den Weg zu laufen. Wir haben schöne Tage und lange Nächte zusammen verbracht. Zwischen Workshops, Touren zur Sektkellerei und zur Nachtwanderung in Naumburg, Barbeque, langen Nächten im Hackcenter, war trotzdem noch viel Raum für Gespräche nicht nur um den Mac. Alte Freundschaften wurden vertieft, und neue geschlossen. Insgesamt gefiel mir der Umgang der Teilnehmer untereinander sehr gut.
Thomas (Toem) Dornscheidt aus Neuss, der 2010 das vierte mal dabei war.
Nach einer Woche habe ich den Jetlag vom Mac at Camp so langsam überstanden. Naumburg liegt zwar nicht in einer anderen Zeitzone, aber die Tage im Camp kamen mir vor wie aufgerundet auf 25 Stunden. Die Workshops, die zum Teil auch nach dem Essen noch bis spät in die Nacht gingen, waren einfach zu interessant und dadurch die Nächte entsprechend kürzer.
Die bereits große Auswahl an Workshops wurde auch während der Tage noch immer reichhaltiger, da sich Teilnehmer spontan entschlossen selber einen Workshop anzubieten. Die 5 Tage gingen einfach zu schnell rum und viele haben sich gefragt: Was, es ist schon Sonntag?… Und damit war das mac at camp 2008 leider schon zu Ende. Vielen Dank an die Organisatoren, Referenten, Firmen, Redaktion der mac at camp-Zeitung und natürlich an das Team der Jugendherberge Naumburg (sehr gutes Essen und sehr viel Verständnis für die Nachtschwärmer). Nach dem vielen Input, der netten Gespräche und neuen Bekanntschaften freue ich mich schon auf 2011.


















